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Suchbegriff: Vereinigte Staaten

Die Aktie der Deutschen Börse hat den stärksten Rückgang seit der Finanzkrise 2008 erlebt und ist seit ihrem Höchststand im Mai 2025 um 27 % gefallen, wodurch 15 Mrd. € an Marktkapitalisierung verloren gingen. Der Einbruch ist auf vier Hauptfaktoren zurückzuführen: verschlechterte makroökonomische Bedingungen, darunter sinkende Zinsen und ein schwächerer Dollar, die Wahrnehmung von KI als Bedrohung für das Daten-Geschäftsmodell, der Druck auf die Tochtergesellschaft ISS Stoxx durch die Beendigung der Proxy-Beratungsdienste durch JP Morgan und die allgemeine Zurückhaltung der Anleger gegenüber datenorientierten Unternehmen aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Disruption traditioneller Finanzdienstleistungsgeschäftsmodelle durch KI.
Präsident Trump kommentiert, dass sich der Dollar gut entwickelt, während der Yen gegenüber dem Dollar zum ersten Mal seit November auf 152 steigt, was Spekulationen über eine Intervention der japanischen Behörden nährt. Auch andere asiatische Währungen legen zu.
Ehemalige Vertreter der japanischen Zentralbank argumentieren, dass Devisenmarktinterventionen als wirksames Warnsignal zur Stabilisierung volatiler Devisenmärkte dienen können, insbesondere angesichts der starken Schwankungen des Yen gegenüber dem Dollar. Der Artikel erörtert, wie solche Interventionen dazu beitragen können, den Fokus der Märkte angesichts der aktuellen Währungsvolatilität wieder auf die wirtschaftlichen Fundamentaldaten zu lenken.
Das Verbrauchervertrauen in den USA sank im Januar 2026 auf den niedrigsten Stand seit über elf Jahren, da die Sorgen über einen schleppenden Arbeitsmarkt, hohe Preise und die Erschwinglichkeit von Wohnraum zunahmen. Der Index des Conference Board fiel stark, da die Verbraucher sich pessimistisch über die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen und die zukünftige Wirtschaftslage äußerten. Trotz der sich verschlechternden Stimmung wird erwartet, dass die Federal Reserve die aktuellen Zinssätze beibehält, und die Anleger nahmen den negativen Bericht weitgehend gelassen hin, während die Aktienmärkte höher notierten.
Die deutsche Finanzaufsichtsbehörde BaFin warnt vor möglichen Marktcrashs aufgrund übermäßiger Markteuphorie und verweist dabei auf fragile Marktbedingungen, militärische Konflikte, Handelsstreitigkeiten, hohe Verschuldung in wichtigen Industrienationen und Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit des KI-Booms. Die Behörde hebt Risiken hervor, darunter die schwächelnde deutsche Wirtschaft, steigende Unternehmensinsolvenzen, mögliche Herausforderungen für den Status des US-Dollars als Reservewährung sowie Verbraucherschutzprobleme im Zusammenhang mit „Buy now, pay later”-Modellen und durch soziale Medien angeheizten Krypto-Investitionen.
Die deutschen Behörden führten Razzien in den Frankfurter und Berliner Büros der Deutschen Bank durch, da der Verdacht auf Geldwäsche im Zusammenhang mit verspäteten Meldungen verdächtiger Aktivitäten in Bezug auf Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen des russischen Oligarchen Roman Abramowitsch zwischen 2013 und 2018 bestand. Dies ist eine weitere regulatorische Herausforderung für die Bank, die bereits zuvor wegen Verstößen gegen die Geldwäschevorschriften mit Geldstrafen und Ermittlungen konfrontiert war. Die Razzien fanden kurz vor der Bilanzpressekonferenz 2025 der Bank statt und führten zu einem vorübergehenden Kursrückgang von 3 %.
Der US-Dollar ist gegenüber dem Schweizer Franken auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren gefallen und erreichte 0,77 CHF pro Dollar, was vor allem auf Äußerungen von Präsident Donald Trump zurückzuführen ist, der sich für einen schwachen Dollar ausgesprochen hat. Diese Entwicklung wirkt sich negativ auf Schweizer Exporteure aus, da ihre Waren auf dem US-Markt teurer werden. Unterdessen sind die Goldpreise auf Rekordhöhen von über 5.200 USD pro Unze gestiegen, da Investoren angesichts geopolitischer Spannungen und sinkendem Vertrauen in den Dollar nach sicheren Häfen suchen, wobei auch die Silberpreise entsprechend steigen.
Indien wartet auf einen deutlichen Rückgang der Preise für Flüssigerdgas, bevor es seine LNG-Importe erhöht. Der CEO von Petronet Ltd erklärte, dass die Preise von derzeit 11 USD/MMBtu auf 6-7 USD/MMBtu fast um die Hälfte sinken müssen, um die Nachfrage anzukurbeln. Indien hält sich mit langfristigen LNG-Verträgen zurück und wartet auf einen für 2026 prognostizierten Angebotsüberschuss, der preisbewussten asiatischen Käufern Verhandlungsmacht verschaffen könnte. Das Land strebt eine Verdopplung des Anteils von Gas an seinem Energiemix auf 15 % an, wofür Importkapazitäten von rund 100 Millionen Tonnen erforderlich sind.
US-Präsident Donald Trump hat Iran mit militärischen Maßnahmen gedroht, sollte das Land nicht zu den Atomverhandlungen zurückkehren und die Forderungen der USA akzeptieren, darunter die Aufgabe der heimischen Urananreicherung. Iran hat diese Forderungen zurückgewiesen und sein Recht auf fortschrittliche Nukleartechnologie für friedliche Zwecke geltend gemacht. Die USA haben eine große Flotte in die Region entsandt und Militärübungen angekündigt, wodurch sich die Spannungen im anhaltenden Atomstreit weiter verschärft haben.
Der US-Dollar schwächt sich weiter ab, erreicht gegenüber dem Schweizer Franken ein Mehrjahrestief und durchbricht gegenüber dem Euro erstmals seit 2021 die Marke von 1,20. Analysten führen den Rückgang auf den Grönland-Konflikt und mögliche gemeinsame Interventionen der japanischen und US-amerikanischen Zentralbanken zur Stützung des Yen zurück. Obwohl die USA das weltweit größte Leistungsbilanzdefizit aufweisen, bleibt der Status des Dollars als Reservewährung unangetastet, auch wenn die jüngsten Verluste auf ein gewisses Nachlassen des Vertrauens hindeuten. Analysten der VP Bank und des Bankhauses Metzler geben gemischte Prognosen ab und weisen sowohl auf fundamentale Schwächen als auch auf mögliche kurzfristige Stützungsfaktoren für den Dollar hin.

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